04.02.16 Geoglifos de Pintados – Parque Nacional Pampa del Tamarugal en-route Ruta CH-05

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Die Ch-24 bis zur Chuquicamata Mine ist sogar vier-spurig ausgebaut.

Und wir steigen mal wieder…

Kilometer um Kilometer fahren wir entlang einem Stromleitungswald. Unglaublich, was die Mine an Strom braucht.

Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der deutsche Thaddaeus Hänke, dass die Atacama- Wüste voller Natriumnitrat, besser als Salpeter bekannt, steckt. Salpeter war damals schon ein unverzichtbarer Grundstoff für die Herstellung von Schiesspulver. Später fand man noch heraus, dass sich aus Natruimnitrat auch Kunstdünger herstellen lässt. Der Salpeterboom begann.
Es ist auch heute noch zu sehen, dass überall in der Wüste sogenannte „oficinas“ (Bergbausiedlungen) zur Förderung des „weissen Goldes“ entstanden.
Es gab sogar einen Krieg zwischen Chile, Peru und Bolivien, den im Enddefekt Chile für sich entschied.

Igitt, stinkt das hier. In der oficina Victoria wird heute offensichtlich grossflächig Chlor gewonnen.

Die Eingang zu den Geoglifas de Pintados ist leider schon geschlossen. So verbringen wir die Nacht zwischen den Ruinen der oficina Pintados.

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