10.02.16 Playa las Machas – Arica

In stiller Hoffnung besteigen wir noch vor dem Frühstück unseren Hügel. Doch die drei Riesen denken nicht daran sich zu zeigen. Alles wolkenverhangen.

Wir haben lange überlegt über Bolivien zurück zu fahren. Den Salar de Uyuni mit Wasser zu sehen hätte uns schon schwer in der Nase gestochen. Aber aufgrund der Wetterverhältnisse beschliessen wir nach Arica an die Küste zu fahren.

Somit haben wir unseren nördlichsten Punkt nach 6380km in Parinacota erreicht!

Auf 5500m Höhe verringert sich der Luftdruck um die Hälfte, was gleichzeitig den Sauerstoffpartialdruck halbiert, der von den Lungen zur Sauerstoffaufnahme benötigt wird.
Somit herrscht ein Mangel an Sauerstoff im Blut.

Auf Meeresspiegelhöhe herrscht ein Druck von 1010hPa = 100%.
Dieser reduziert sich auf 2000m Höhe bereits auf 80%, auf 3500m Höhe auf 66% sowie auf 4500m Höhe auf 56%.

Der Körper reagiert mit vermehrter Bildung von roten Blutkörperchen, jedoch braucht er Zeit dazu. Ab Höhen von ca. 3000m kann die Höhenkrankheit ohne entsprechende Akklimatisierung jederzeit auftreten.

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Unser Rhino ist immer noch in Karnevalsstimmung obwohl heute Rosenmontag ist.

Nach all dem schnaufen, ächtsen, steigen… Kommt jetzt der grosse Abstieg von 4500m in 174km runter auf Nullmeter.

Im Kriechgang geht es Kehre um Kehre – Meter um Meter – bergab.

Die Cueva el Aguila eröffnet uns eine andere Welt mit Ackerbau und Viehzucht, wie immer mit Mastanlagen.

Der Körper und RhinoZerus kommen zuerst an der Küste an. Der Kopf braucht wesentlich länger.

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