24.+ 25.01.17 Fray Bentos – Gualeguaychú – Zarate – Junin – Nueva Galia – San Rafael

Auf altbekannten Wegen fahren wir nun schon zum dritten Mal von Nueva Helvecia aus nach Fray Bentos.

Die Passkontrolle verläuft wie immer reibungslos, doch die Zollabfertigung braucht Zeit. Ganz afrikanisch ist der Computer erstmal „down“. Die notwendigen Dokumente müssen nach einigen Telefonaten zunächst ausgedruckt und dann per Hand ausgefüllt werden…

Erste Einkäufe im Carefor in Gualeguaychú. Man darf sich nicht mehr einfach bei einer der Kasse anstellen… der runde Kasten zeigt an wie lange gewartet werden muss um „vorgelassen“ zu werden.

Seit unserer Ankunft vor ca einer Woche ist das Wetter extrem heiß und schwül. Mit dem Regen kommt hoffentlich die ersehnte Abkühlung.

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Wir stehen für die Nacht auf dem Parkplatz einer YPF Tankstelle ca 15km vor Junin an der Ruta 7.

Bargeld an einem Bankautomaten zu holen kann zu einem richtigen Erlebnis werden!!! Und das beginnt schon bei der Parkplatzsuche an der Plaza (die Banken befinden sich leider immer in der Stadtmitte), da fast überall Parkverbot herrscht.

Ich versuche mein Glück an einem Automaten der Banca Provincia in Junin mit Thomas nagelneuer Kreditkarte der DKB. Doch der Kasten will nix raus rücken, nicht mal mit der freundlichen Unterstützung einer Polizistin der Bank!
Die schickt mich dann weiter zu einer Wechselstube, nach zwei Strassen links und nochmal 1,5 Strassen rechts… aber nix da…
Zurück an der Plaza starte ich einen neuen Versuch bei der Banco Patagonia, manoman wie edel. Der freundliche Wachmann verweist mich an eine der Angestellten, die sogar ein wenig Englisch spricht. Und siehe da, mit ihrer Hilfe kann ich immerhin 2000 Arg Pesos dem Automaten entlocken.
Die Bankgebühren sind mit 5% allerdings heftig! Es soll Banken geben, die keine Gebühren verlangen.

Die Landschaft ändert sich mit jedem Tag. Wo es gestern noch mit Düngemittel und Pestiziden verseuchte Soya- und Maisfelder waren, sind es heute grasgrüne, saftige Weiden mit glücklichen Kühen.

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Darf ich vorstellen: das ist „Stuart“, der Minion, unser neuer Mitfahrer und Wegbegleiter. Nun haben wir zwei putzige Kerlchen an Bord, die bestimmt für viel Freude unter unseren Mitmenschen sorgen werden.

Mit der Wahl des Übernachtungsplatzes tun wir uns heute etwas schwer. Irgendwie finden die Plätze an den Tankstellen keinen Gefallen. Es wird wieder 19:30 bis wir an einer Tankstelle in Nueva Galia zum Stehen kommen.

2 thoughts

  1. 11. Februar: Hallo Ihr Lieben aus einem regennassen, bewölkten Windhoek – na endlich regnet es (nun seit 3 Tagen, auf manchen Farmen bis zu 100 mm) und die Dämme bekommen den bitter notwendigen Zulauf. Selbst der Avisdamm ist, über Nacht, plötzlich von 100en Fröschen mit ihrem Gequacke bevölkert.
    Ich sehe, daß es bei Euch auch nicht immer reibungslos abläuft, aber Ihr meistert es sourveränst!
    Mit lieben Gr. Barbara

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