Lago Varvarco Tapia

Wir haben zwei Möglichkeiten um zum Lago Varvaco Tapia zukommen. Auf Empfehlung der Einheimischen nehmen wir die Ruta 43 über Varvaco und Aquas Calientes.

Unweit vom Vulkan Domuyo (4702m) finden wir in einem kleinen Wäldchen einen geschützten Platz für unsere Mittagspause.

Das Reserva Provincial Domuyo raubt uns schier den Atem in vielerlei Hinsicht und stets unverhofft!!!

Zum Einen ist es die bizarre Landschaft, die Felsnadeln, die wohlgeformten Felswände, der steile Pass und die für uns extrem engen Brücken. Einmal ließ die Konzentration kurz nach und schon schrabbte unser Hinterreifen an einem der Brückenbegrenzungen.

Leider ist heute kein gutes Licht zum fotografieren.

img_4118

Unsere getreue Garmin Navigatorin Maria traut der Strecke wohl nicht und will die ganze Zeit umdrehen.!? Was sie wohl hat??? Bald sollen auch wir es wissen!!! Ca 10 km hinter Aquas Calientes müssen wir, gem. Karte, eigentlich den Rio Varvarco überqueren, doch von einer Brücke ist weit und breit nichts zu sehen.

Auch scheint die Strasse auf der anderen Seite vom Fluss schon ewig nicht mehr zu existieren. Uns beginnt es zu dämmern, hier ist bald „Ende Gelände“. Doch irgendwie geht es weiter.

Der Strassenhobel muss vor kurzem erst die Strasse geschoben haben, er steht unten am Fluss. Und überhaupt macht dieser Teil der Strecke den Eindruck, dass er erst einmal abgezogen wurde und brandneu ist.!?

Wie gerne hätten wir jetzt anstatt unserer 136 PS nur eine Pferdestärke.

Hahaha… schau mal da vorne… eine Brücke!!! Das gibt es doch gar nicht.

Kurz darauf erreichen wir die Lagune Varvarco Tapia und sind heil froh! Über Nacht hat es zu regnen begonnen. Was liegt da näher als lange zu schlafen, in Ruhe zu frühstücken, ein wenig aufzuräumen, mal wieder Brot zu backen und Karten zuspielen.

Am späten Nachmittag guckt die Sonne dann doch nochmal hinter den Wolken hervor. Dick eingemummelt laufen wir ein wenig am See entlang.

Sonntag morgen! Die Sonne hat alle Wolken weg gebrannt! Es ist herrlichstes Wetter! Wir machen mit unserem Zerus eine Spritztour in die Umgebung. Die Fliegenfischer haben die beiden Seen (Lago Varvaco Tapia und Varvaco Campos) voll für sich eingenommen, allerdings haben wir noch nie wirklich gesehen, dass einer von Ihnen einen Fisch gefangen hat.

Thomas macht sich am Nachmittag auf zu einer Wanderung. Ich bleibe daheim und versuche mich an meinen ersten Semmelknödeln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s