Parque Nacional Laguna del Laja

Die Ausreise aus Argentinien verläuft, wie immer, reibungslos.

Langsam aber sicher schrauben wir uns auf die Passhöhe des Paso Pichachén. Die Aussicht auf den Vulkan Antuco (2979m) und den Cerro Velluda (3385m) von hier oben ist phänomenal.

Wieder unten im Tal ist bei Los Barros die Einreise nach Chile. Wir kommen fast nicht von der Grenze weg, die Jungs von der Polizei und vom Zoll sind total begeistert von unserem Zerus. Es werden Photos gemacht und geschwatzt.

Als Opfergabe für den SAG (Agricultural and Livestock Service) habe ich eine Zitrone, eine Kartoffel und einen halben Weißkohl. Dieses Mal bekommen wir sogar ein offizielles Dokument für unsere „Spende“ ausgestellt.

Die Angaben sind freiwillig, er schaut nicht mal in unser Auto rein.

Der Wind peitscht heftig über die Laguna de la Laja, einem 35km langen azurblauen Bergsee. Um uns herum ist nichts als eine gespenstische Lavawüste, hinter uns ragt der perfekt geformte Vulkan Antuco auf.

Bei einem seiner Ausbrüche hat ein Lavastrom den Rio Laja aufgestaut und somit den See geformt. Auch wenn der Vulkan heutzutage ruhig wirkt, ist er doch nicht erloschen: die letzte Aktivität ist gerade einmal 90 Jahre zurück.

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